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Rainer Saurbier, Vorsitzender des Förderverein Schloss Mansfeld e.V., hat einige Gedanken zur Jahreslosung 2008 aus Johannes 14,8 aufgeschrieben. Lesen Sie bitte hier >>> |
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| Der Förderverein hat aus Anlass
der Gündung des Fördervereinscvor
10 Jahren einen Farbkalender mit Motiven von Schloss Mansfeld
herstellen lassen. Der Kalender kostet 6,50 Euro zuzüglich
Porto. Bestellt werden kann er im Schloss Mansfeld, Schloss 1 in 06343
Mansfeld-Lutherstadt, Telefon (03 47 82) 2 02 01, Fax (03 47 82) 2 12 72. Von den 6,50 Euro sind 2,50 Euro für die Bauarbeiten bestimmt. Titel und Foto: W. Friedrich |
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| Auf
dem nebenstehenden Bild sehen Sie unsere alte Schlossküche.
Sie ist inzwischen Geschichte. Am 26. August 2007 haben wir mit einem Festgottesdienst und zahlreichen Gästen die Inbetriebnahme unserer neuen Küche gefeiert. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich endlich die Arbeitsbedingung erheblich verbessert und unsere Gästen dürfen sich künftig auf eine (noch bessere) versorgung freuen. Noch steht die Sanierung des Speisesaales aus, aber mit der neuen Küche ist wieder ein ganz wichtiger Schritt bei der Sanierung von Schloss Mansfeld getan. Unten finden Sie einige Impressionen von der Einweihung und einige Bilder der neuen Küche. Fotos: R. Saurbier / W. Friedrich |
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Am 22.03.2006 waren Landwirtschaftsministerin
Petra Wernicke und
Kultusminister Jan Henrik Olbertz nach Mansfeld gekommen, um sich
über den gegenwärtigen baulichen Zustand von Schloss
Mansfeld
zu informieren und über weitere
Fördermöglichkeiten zu
sprechen. Grundsätzlich wurde uns versichert, dass das Land
Sachsen-Anhalt am Fortgang der Bauarbeiten interessiert sei. So hoffen
wir sehr, dass wir noch in diesem Sommer mit der Sanierung des
Erdgeschosses mit Küche, Speiseraum und
Sanitäranlagen
für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und Gäste
rechnen
können. Rainer Saurbier Vorsitzender des Fördervereins Schloss Mansfeld Foto: R. Saurbier |
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Wir wissen zwar das Datum nicht genau, aber in
ca. 2 Jahre wäre es
soweit gewesen: Die Kastanienallee auf Schloss Mansfeld hinter dem
Bornstedtschen Palais (auch als Seitengebäude bekannt)
wäre
100 Jahre alt geworden. Am 14. März 2006 ist auch der letzte
Baum
dort gefällt worden. Ich finde, jetzt fehlt was da hinter dem
Haus. Sie haben es hoch überragt und im Frühling ihre
weißen Kerzen aufgesteckt, im Herbst die Kastanien und
Unmengen
von Laub abgeworfen und immer waren sie da, egal ob Sturm oder Sonne.
Ja, ich bin ein bisschen traurig. Aber ich bin auch erleichtert. Seit dem Sturm am 16. Juni 2005 saß mir immer die Angst im Nacken: Fällt beim nächsten Sturm ein Baum auf das Haus? Dabei ist ein Baum umgekippt. Der Landschaftsgärtner hat sofort Alarm geschlagen und das Umweltamt informiert: Die Bäume sind alle krank, innen so morsch, wie der eine, der dem Sturm nicht mehr Stand halten konnte. Lokaltermin war gleich am nächsten Tag und dann fiel die Entscheidung: Die Kastanien müssen weg, denn sie stellen eine Gefahr für das Haus dar. Und so ließen wir uns Angebote machen und erkannten bald: Das können wir uns nicht leisten. So suchten wir nach preisgünstigen Alternativen. Ein Mitglied des Fördervereins stellte einen Kontakt her. Und so kamen am 13. Februar Hans-Hartwig, Wolfgang, Klaus und Udo, vier Waldbauern aus dem Bergischen Land – alles eingefleischte CVJMer – mit ihrer Erfahrung und ihren Werkzeugen, um die Bäume zu fällen. Vier lassen sie stehen. „Diese Bäume können wir nicht einfach fällen“, sagt Hans-Hartwig: „Die Äste hänge soweit übers Dach, die drehen sich weg und kippen auf das Haus. Die kann man nur von oben abtragen“ Wie Recht er hat, begreife ich später. Die letzten vier Kastanien machen mir noch mehr Angst. Jetzt steht die zweite Reihe direkt im Wind und wenn es nun einen Sturm gibt, fällt bestimmt einer. Ein Wink des Himmels half mir auf die Sprünge: Ein Planer, der den nächsten Bauabschnitt mit vorbereitet, hörte ein Gespräch mit, wo es um diese Sorge geht. „Vielleicht kann ich Ihnen helfen“, sagt er, „Mein Sohn hat eine Firma, die solche Höhenarbeiten macht. Soll er ihnen mal ein Angebot machen?“ Natürlich lasse ich mich da nicht lange bitten. Und zwei Tage später steht fest, dass die die Firma Benjamin Hacker die letzten Bäume fällt. Mit Seilen gesichert hängt und mit der Säge hängt Tobias Ernst im Baum und entfernt die Äste über dem Haus, dann fallen die Bäume in die gewünschte Richtung. Bei dem letzten Baum zittere und ziehe selber ich mit. Ein unscheinbarer Ast ist zu schwer und verhindert, dass der Baum so fällt wie er soll, der Baum bleibt einfach stehen. Erst mit Hilfe eines starken Seilzuges lässt sich der Baum kippen. Da habe ich dann auch verstanden, warum Hans-Hartwig da nicht ran wollte… Neupflanzung, Auflagen sind zwei Stichworte, die ich noch erwähnen muss. Wir dürfen nicht irgendwelche Bäume pflanzen, sondern sie müssen eine bestimmt Größe haben: rot blühende Rosskastanien mit 15 cm Stammumfang in 1 m Höhe. So ein Baum kostet viel Geld. Baumpaten gesucht Darum suchen wir jetzt Baumpaten für die Kastanienallee von Schloss Mansfeld. Für 180 € kann man Pate eines Baums werden. Die Namen der Paten werden dann auf einer Tafel an der Allee angebracht. Bei Interesse wenden Sie sich an unseren Vorsitzenden Rainer Saurbier (Kontakt >>>) oder direkt an Schoss Mansfeld, Schloss 1, 06343 Mansfeld, Tel 034782-20201 Foto: V. Schmidt |
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Im Februar 2006 wurde mit dem Fällen von insgesamt 28 Kastanien der Kastanienallee hinter dem Seitengebäude und auf dem Friedhof begonnen. Bei den Herbststürmen 2005 waren starke Äste auf das Dach des sanierten Seitengebäudes gefallen und hatten erheblichen Schaden angerichtet. Eine Untersuchung durch die "Untere Naturschutzbehörde ergab, dass die Bäume innen hohl sind und dadurch ein erhebliches Gefährdungspotenzial für Gebäude und Besucher darstellen. Wir erhielten die Genehmigung zur Fällung der bäume mit der Auflage bis zum Sommer 2007 eine Neupflanzung mit rotblühenden Kastanien vorzunehmen. Diese Kastanienart ist resistenter gegen Schädlingsbefall. Die Kastanien waren 1908 von den damaligen Besitzern - der Familie von der Recke - aus Anlass ihrer Silbernen Hochzeit gepflanzt worden.
Es ist schade,
dass diese äußerlich prächtigen
Bäume nunmehr der Kettensäge zum Opfer fallen
müssen. |
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| Hoch über der Stadt Mansfeld gibt es in der Talbastion von Schloss Mansfeld, auch Mine genannt, einen großen Riss im Mauerwerk. Vor einer gründlichen Sanierung der gesamten Außenmauern hat der Förderverein zunächst eine Notsicherung geplant. Die Arbeiten, die wegen des starken Frostes im Januar und Februar 2006 noch nicht beginnen konnten, werden ca. 68.000 EURO kosten. Das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt beteiligt sich mit 51.000 EURO, die Lotto-Toto GmbH Sachsen-Anhalt stellt 10.000 EURO zur Verfügung. Die restlichen 7.000 EURO muss der Förderverein als Eigenmittel aufbringen. Wir hoffen sehr, dass die Arbeiten nun bald beginnen können. |
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| Fotos: Bennert GmbH / SES Dresden | ||||||||||||||
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© Förderverein Schloss Mansfeld e.V., Update: 2007-10-11 | |||||||||||||